Leistungsbeschreibung

Der Unterhaltsvorschuss ist eine staatliche Leistung für Kinder von Alleinerziehenden. Er hilft, die finanzielle Lebensgrundlage Ihres Kindes zu sichern, wenn der andere Elternteil nicht oder nur teilweise oder nicht regelmäßig Unterhalt in Höhe des Unterhaltsvorschusses zahlt. Der andere Elternteil muss den Vorschuss später zurückzahlen, wenn er keinen Unterhalt zahlt, obwohl er ganz oder teilweise Unterhalt zahlen könnte.

Unterhaltsvorschuss wird ohne zeitliche Begrenzung gezahlt. Die Zahlung endet spätestens, wenn Ihr Kind 18 Jahre alt wird. 

Der Unterhaltsvorschuss beträgt ab dem 01. Januar 2022:

  • für Kinder bis zu 5 Jahren: EUR 177,00 monatlich,
  • für Kinder von 6 Jahren bis 11 Jahren: EUR 236,00 monatlich,
  • für Kinder von 12 Jahren bis 17 Jahren: EUR 314,00 monatlich.

Die Beträge mindern sich:

  • wenn der andere Elternteil für Ihr Kind Unterhalt zahlt oder
  • Ihr Kind eine Halbwaisenrente erhält.

Wenn Ihr Kind nicht mehr zu einer allgemeinbildenden Schule geht oder keinen allgemeinbildenden Abschluss anstrebt, dann bekommt es weniger Unterhaltsvorschuss in den Monaten, in denen es Einkünfte hat. Einkünfte sind zum Beispiel:

  • Erwerbseinkommen
  • Ausbildungsvergütungen
  • Vermögenseinkünfte
  • Taschengeld aus einem Freiwilligendienst.

Bei Auszubildenden werden zum Beispiel pauschal EUR 100,00 als ausbildungsbedingtem Aufwand anerkannt und pauschal EUR 83,33 als Werbungskosten abgezogen. Ihr Kind muss die Höhe nicht nachweisen. 

Die Einkünfte werden nur zur Hälfte auf den Unterhaltsvorschuss angerechnet. Das bedeutet zum Beispiel, wenn Ihr Kind EUR 100,00 Einkommen hat, verringert sich der Unterhaltsvorschuss um EUR 50,00.

Unter Umständen kann daher zum Beispiel neben einer Ausbildungsvergütung auch noch ein teilweiser Anspruch auf Unterhaltsvorschuss bestehen.

Einkommen von Kindern, die noch nicht zur Schule gehen oder noch eine allgemeinbildende Schule besuchen, bleibt von vornherein unberücksichtigt.

Einkünfte des alleinerziehenden Elternteils werden auf den Unterhaltsvorschuss nicht angerechnet.

Spezieller Hinweis für Schwerin, Landeshauptstadt

Der Unterhaltsvorschuss ist eine staatliche Leistung für Kinder von Alleinerziehenden. Er hilft, die finanzielle Lebensgrundlage Ihres Kindes zu sichern, wenn der andere Elternteil nicht oder nur teilweise oder nicht regelmäßig Unterhalt in Höhe des Unterhaltsvorschusses zahlt. Der andere Elternteil muss den Vorschuss später zurückzahlen, wenn er keinen Unterhalt zahlt, obwohl er ganz oder teilweise Unterhalt zahlen könnte.

Unterhaltsvorschuss wird ohne zeitliche Begrenzung gezahlt. Die Zahlung endet spätestens, wenn Ihr Kind 18 Jahre alt wird. 

Der Unterhaltsvorschuss beträgt ab dem 01. Januar 2022:

  • für Kinder bis zu 5 Jahren: EUR 177,00 monatlich,
  • für Kinder von 6 Jahren bis 11 Jahren: EUR 236,00 monatlich,
  • für Kinder von 12 Jahren bis 17 Jahren: EUR 314,00 monatlich.

Die Beträge mindern sich:

  • wenn der andere Elternteil für Ihr Kind Unterhalt zahlt oder
  • Ihr Kind eine Halbwaisenrente erhält.

Wenn Ihr Kind nicht mehr zu einer allgemeinbildenden Schule geht oder keinen allgemeinbildenden Abschluss anstrebt, dann bekommt es weniger Unterhaltsvorschuss in den Monaten, in denen es Einkünfte hat. Einkünfte sind zum Beispiel:

  • Erwerbseinkommen
  • Ausbildungsvergütungen
  • Vermögenseinkünfte
  • Taschengeld aus einem Freiwilligendienst.

Bei Auszubildenden werden zum Beispiel pauschal EUR 100,00 als ausbildungsbedingtem Aufwand anerkannt und pauschal EUR 83,33 als Werbungskosten abgezogen. Ihr Kind muss die Höhe nicht nachweisen. 

Die Einkünfte werden nur zur Hälfte auf den Unterhaltsvorschuss angerechnet. Das bedeutet zum Beispiel, wenn Ihr Kind EUR 100,00 Einkommen hat, verringert sich der Unterhaltsvorschuss um EUR 50,00.

Unter Umständen kann daher zum Beispiel neben einer Ausbildungsvergütung auch noch ein teilweiser Anspruch auf Unterhaltsvorschuss bestehen.

Einkommen von Kindern, die noch nicht zur Schule gehen oder noch eine allgemeinbildende Schule besuchen, bleibt von vornherein unberücksichtigt.

Einkünfte des alleinerziehenden Elternteils werden auf den Unterhaltsvorschuss nicht angerechnet.

An wen muss ich mich wenden?

Die sogenannte Unterhaltsvorschussstelle in den Jugendämtern der Landkreise und kreisfreien Städte in Mecklenburg-Vorpommern

Welche Unterlagen werden benötigt?

Spezieller Hinweis für Schwerin, Landeshauptstadt

Unterhaltstitel bzw. Unterlagen über die gerichtliche Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen

Rechtsgrundlage

Spezieller Hinweis für Schwerin, Landeshauptstadt

§ 7 Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) - (Übergang von Ansprüchen des Berechtigten)